Unsere diesjährige Jahresveranstaltung  mit Verleihung des "Sozialen Menschenrechtspreises 2017" steht unter dem Motto "Soziale Menschenrechte auch nach Bundestagswahlen aktuell" und findet wieder im Festsaal des Rathauses Charlottenburg unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Reinhard Naumann statt: eine Woche vor dem Internationalen Tag zur Überwindung der Armut und zeitnah vor dem diesjährigen Tag der Menschenrechte:

am Dienstag, 10.10.2017 um 18.00 Uhr im Festsaal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin 

Wir werden im Rahmen der Veranstaltung den diesjährigen "Sozialen Menschenrechtspreis 2017" verleihen und unsere laufenden und zukünftigen Aktivitäten vorstellen. Frau Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., spricht ein Grußwort, Andreas Kaczynski, Vorstandsvorsitzender des Paritätischen Landesverbandes Brandenburg, wird einen Gastbeitrag zum Thema „Kinderarmut und was daraus folgt“ halten.

Es erwartet Sie ein informativer und abwechslungsreicher Abend mit musikalischer Begleitung durch das Duo Tango Concertante.

Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch bei einem Imbiss.

Nur gemeinsam werden wir die sozialen Menschenrechte verwirklichen!

Ich freue mich auf eine interessante Veranstaltung mit Ihnen!

Unsere Stiftung wird im Jahr 2017 wieder Einzelpersonen, Vereine, Projekte, Organisationen oder Unternehmen mit dem „Sozialen Menschenrechtspreis“ auszeichnen, die sich um die sozialen Menschenrechte verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Die Auszeichnung mit dem Preis erfolgt wieder im Rahmen eines Festaktes im Rathaus Charlottenburg am 10. Oktober 2017 in Berlin. Einsendeschluss ist der 08.09.2017 (Eingang am Stiftungssitz).

Mit dem Preis will unsere im Jahr 2011 gegründete Stiftung helfen, die bereits von der UNO festgeschriebenen sozialen Rechte bei uns und weltweit durchzusetzen - wie die auf soziale Sicherheit und Wohnung, Arbeit, Gleichberechtigung, Bildung und Freiheit des Kulturlebens.

Kriterien für die Auszeichnung sind nachweisbare Aktivitäten im Sinne unseres Stiftungszieles, der Unterstützung von Bestrebungen zur Entwicklung des Bewusstseins für die sozialen Menschenrechte d.h. über

  • die Bedeutung der sozialen Menschenrechte für eine demokratische und gerechte globale Wirtschafts- und Sozialordnung,
  • die Notwendigkeit ihrer Verankerung als einklagbarer Individualanspruch,
  • ihre aktuelle Verwirklichung, insbesondere in Deutschland, der EU und der Türkei.

Im letzten Jahr wurde mob e.V./strassenfeger der »Soziale Menschenrechtspreis« unserer Stiftung verliehen. mob e.V./strassenfeger haben nun unseren Gründer und Vorsitzenden, Eberhard Schultz, über Menschenrechte, Mietpreisbremse und über den UN-Sozialpakt interviewt:
Warum setzt sich Ihre Stiftung für Obdachlose ein?
Soziale Gerechtigkeit ist für uns keine Wahlkampfparole, sondern notwendige Voraussetzung für eine menschenwürdige Gesellschaft. Gerade in Zeiten zunehmender sozialer Spaltung sind die sozialen Menschenrechte von höchster Aktualität für alle, die von Ausgrenzung, Diskriminierung und sozialer Benachteiligung betroffen sind. Nach einer aktuellen Studie von Oxfam besitzen acht Milliardäre genauso viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Die Lücke zwischen Arm und Reich ist weltweit also noch größer als bisher angenommen. Ausgerechnet Berlin, die Hauptstadt des reichsten Landes in Europa (gemessen am Bruttoinlandsprodukt), ist die ärmste Hauptstadt Europas, verglichen mit dem Einkommen der nationalen Bevölkerung. Wir brauchen endlich eine Politik, die das Wohlergehen aller Menschen in den Mittelpunkt stellt!

Das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ will soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen.

Das Bündnis von über 30 bundesweit aktiven Organisationen und Initiativen will ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. Es will, dass der Reichtum endlich vernünftig verteilt und gerecht eingesetzt wird.

Anlässlich des Welttags der Sozialen Gerechtigkeit am 19. Februar 2017 hat das von uns unterstützte Bündnis eine Pressemitteilung veröffentlicht, um soziale Gerechtigkeit zum zentralen Thema im Bundestagswahljahr 2017 zu machen. Das Bündnis setzt sich entschieden ein für eine soziale und gerechte Steuerpolitik. In Deutschland gibt es so viel Reichtum wie nie zuvor und dennoch steigen soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit seit Jahrzehnten an. Das will eine gerechte, solidarische und nachhaltige Umverteilungspolitik.

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Sie können den Aufruf auf der Webseite des Bündnisses unterzeichnen.