Am 29.6.2018 von 10-15 Uhr veranstalten wir zusammen mit und im ver.di Bildungs- und Begegnzungszentrum "Clara Sahlberg" in Berlin Wannsee eine Fachtagung unter dem Titel "Verwirklichung der sozialen Menschenrechte in Zeiten sozialer Spaltung. Das Menschenrecht auf Bildung". Nach Einführungsvorträgen u.a. von PD Dr. Michael Krennerich und Prof. Dr. Kirsten Lehmkuhl werden einzelne Themen in Workshops näher beleuchtet und in einer abschließenden Expert*innenrunde u.a. mit Elke Breitenbach, Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, thematisiert.

Auch Soziale Menschenrechte sind Grund­rechte und bilden die Voraussetzung für eine menschenwürdige Existenz. Ihre überfällige Verwirklichung hätte Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen in Deutschland. In Zeiten von Rechtsruck und zunehmender sozialer Spaltung bewegen Bildungsfragen Politik und Gesell­schaft. Von besonderer Aktualität sind gleichberechtigte Bildungschancen für Alle, Analphabetismus und Bildung gegen Diskriminierung und Rassismus.

Soziale Menschenrechte, seit 1966 völker­rechtlich im UN-Sozialpakt verankert, erfah­ren in Deutschland kaum Beachtung und gelten als Menschenrechte zweiter Klasse. Was sind also die richtigen Wege, um diesen sozialen Menschenrechten in Deutschland die ihnen zukommende Bedeutung zu verleihen?

Auf unserer Tagung werden wir uns mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie sozialen Bewegungen mit der Durchsetzung des sozialen Menschenrechts auf Bildung beschäftigen. Wie reagiert die Politik auf die aktuellen Anforderungen auch in Hinsicht auf Rechtsruck und Rassismus? Wie muss eine Vision der Bildung für alle aussehen? Brauchen wir eine Bildungsrevolution?  Diskutiert werden mögliche Handlungsstrategien. Bestehende Projekte werden aufgezeigt und Ansätze kritisch beleuchtet. Nach Einführungsvorträgen im Plenum werden drei parallele Workshops zu den folgenden Themen angeboten. Vision: Wie muss Bildung aussehen, damit sie als soziales Menschenrecht für alle zugänglich ist? Praxis: Wie funktioniert Bildung? Zugänge und Hindernisse. Strategie: Neoliberales Bildungsmodell oder Empowerment? Diskutiert werden mögliche Handlungsstrategien. Bestehende Projekte werden aufgezeigt und Ansätze kritisch beleuchtet. Zum Abschluss werden die Ergebnisse in einer Podiumsdiskussion mit Expert*innen ausgewertet.

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Unsere Stiftung wird im Jahr 2018 wieder Einzelpersonen, Vereine, Projekte, Organisationen oder Unternehmen mit dem „Sozialen Menschenrechtspreis“ auszeichnen, die sich um die sozialen Menschenrechte verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.

Die Preisverleihung erfolgt wieder im Rahmen eines Festaktes im Rathaus Charlottenburg am 17. Oktober 2018 in Berlin.

Mit dem Preis will unsere im Jahr 2011 gegründete Stiftung helfen, die bereits von der UNO festgeschriebenen sozialen Rechte bei uns und weltweit durchzusetzen - wie die auf soziale Sicherheit und Wohnung, Arbeit, Gleichberechtigung, Bildung und Freiheit des Kulturlebens.

Die/der Preisträger*in wird unter Ausschluss des Rechtsweges von einer unabhängigen Jury ermittelt. Preisträger*innen der letzten Jahre waren u.a. Stille Straße e.V., das Medibüro Berlin, mob e.V./Strassenfeger und KulturistenHoch2. Sonderpreise gingen an FIAN, SOS Mediterranee und Vielfältiges Menschenbild gGmbH.

Einsendeschluss ist der 10.09.2018

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Am 19.02.2018 wurde der Vorstand der Eberhard-Schultz-Stiftung neu besetzt. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Eberhard Schultz, Menschenrechtsanwalt, Berlin (Vorsitzender)
  • Sanchita Basu, Reach Out, Berlin (stellvertretende  Vorsitzende)
  • Azize Tank, MdB a.D., Migrationsbeauftragte Charlottenburg-Wilmersdorf a.D., Berlin
  • Klaus Kohlmeyer, BQN, Berlin
  • André Nogossek, Arbeitsagentur, Berlin

In das Kuratorium der Stiftung wurden als neue Mitglieder aufgenommen:

  • Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
  • Dr. Cihan Arin, Architekt und Stadtplaner, Berlin
  • Dr. Andrej Holm, Stadtsoziologe, Humboldt-Universität, Berlin
  • Dr. Cem Dalaman, RBB, Berlin

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Anlässlich der aktuellen Debatte um die Tafeln beteiligt sich die Eberhard-Schultz-Stiftung mit 30 bundesweit aktiven Gruppen an einer gemeinsamen Erklärung: Das Bündnis fordert die neue Bundesregierung zu entschlossenen Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zu einer sofortigen Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung für alle hier lebenden bedürftigen Menschen auf.

Die vollständige Erklärung lesen Sie hier.

Weitere Information erhalten Sie beim Paritätischen Gesamtverband und beim Bündnis "Reichtum Umverteilen".