Unsere Stiftung unterstützt mit dem eigens dafür mit dem Projekt Faire Mobilität eingerichteteten Notfonds die rumänischen Beschäftigten am Frankfurter Flughafen, die seit Monaten keinen Lohn durch den Arbeitgeber ausgezahlt bekommen haben. Er leistete lediglich geringe Zahlungen für eine notdürftige Verpflegung. Seit zwei Monaten arbeiteten sie auf dem Flughafen Frankfurt, zuvor waren sie auf einer Baustelle im Raum Stuttgart beschäftigt. Sie wurden nun vom Arbeitgeber aufgefordert, die Wohncontainer auf der Baustelle am Flughafen zu verlassen. Der Wachdienst der Baustelle setzte sie am 21.2. abends auf die Straße. Unsere Stiftung finanziert Unterkunft und Verpflegung der Betroffenen. Mehrere Zeitungen berichteten, darunter FAZ, Kölnische Zeitung, Welt und Bild.

Das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ will soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen. 

Das Bündnis von über 30 bundesweit aktiven Organisationen und Initiativen will ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. Es will, dass der Reichtum endlich vernünftig verteilt und gerecht eingesetzt wird.

Anlässlich des Welttags der Sozialen Gerechtigkeit am 19. Februar 2017 hat das von uns unterstützte Bündnis eine Pressemitteilung veröffentlicht, um soziale Gerechtigkeit zum zentralen Thema im Bundestagswahljahr 2017 zu machen. Das Bündnis setzt sich entschieden ein für eine soziale und gerechte Steuerpolitik. In Deutschland gibt es so viel Reichtum wie nie zuvor und dennoch steigen soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit seit Jahrzehnten an. Das will eine gerechte, solidarische und nachhaltige Umverteilungspolitik.

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Sie können den Aufruf auf der Webseite des Bündnisses unterzeichnen.

Im letzten Jahr wurde mob e.V./strassenfeger der »Soziale Menschenrechtspreis« unserer Stiftung verliehen. mob e.V./strassenfeger haben nun unseren Gründer und Vorsitzenden, Eberhard Schultz, über Menschenrechte, Mietpreisbremse und über den UN-Sozialpakt interviewt:
Warum setzt sich Ihre Stiftung für Obdachlose ein?
Soziale Gerechtigkeit ist für uns keine Wahlkampfparole, sondern notwendige Voraussetzung für eine menschenwürdige Gesellschaft. Gerade in Zeiten zunehmender sozialer Spaltung sind die sozialen Menschenrechte von höchster Aktualität für alle, die von Ausgrenzung, Diskriminierung und sozialer Benachteiligung betroffen sind. Nach einer aktuellen Studie von Oxfam besitzen acht Milliardäre genauso viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Die Lücke zwischen Arm und Reich ist weltweit also noch größer als bisher angenommen. Ausgerechnet Berlin, die Hauptstadt des reichsten Landes in Europa (gemessen am Bruttoinlandsprodukt), ist die ärmste Hauptstadt Europas, verglichen mit dem Einkommen der nationalen Bevölkerung. Wir brauchen endlich eine Politik, die das Wohlergehen aller Menschen in den Mittelpunkt stellt!