Wir unterstützen das Seenotrettungs-Projekt "SOS MEDITERRANEE"!

Logo der SOS Mediterranee

Während Europa noch über den richtigen Umgang in der Flüchtlingskrise debattiert, wird die europäische Zivilgesellschaft aktiv. Die europäische Initiative SOS MEDITERRANEE beginnt ihre Crowdfunding-Kampagne für das erste Schiff zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Im November soll es in See stechen – rechtzeitig vor Beginn der Wintermonate, die mit ihren unberechenbaren Stürmen das Meer noch gefährlicher machen. Der Kauf und die Ausrüstung eines ganzjährig einsetzbaren Rettungsschiffes sind der erste Meilenstein zur Gründung einer zivilen, europäischen Seenotrettung für das Mittelmeer.

Mit diesem Projekt möchte das Team um Klaus Vogel ein Zeichen setzen zur Dringlichkeit der Situation von Flüchtenden auf dem Mittelmeer. Die Gesamtkosten für den Kauf des Schiffes belaufen sich auf 1,2 Mio Euro. Unterstützen können Sie die Kampagne ab sofort hier.

Den vollständigen Spendenaufruf finden Sie hier.

Gegen die anhaltende inhumane Flüchtlings- und Austeritätspolitik der Europäischen Union

Anlässlich des „Internationalen Tages des Flüchtlings“ rufen wir auf zur Demonstration des breiten Aktionsbündnisses „Europa.Anders.Machen.“ für ein solidarisches Europa am 20.6.2015 um 13.00 Uhr auf dem Oranienplatz in Berlin.

Die Kritik an der inhumanen Flüchtlingspolitik und der Protest dagegen werden lauter, immer mehr Initiativen entstehen unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen! Flucht ist kein Verbrechen!“ - das „Zentrum für politische Schönheit ließ am 16.6.2015 in einer spektakulären Aktion eine von Tausenden im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtenden aus Syrien auf einem muslimischen Friedhof in Berlin bestatten und schlägt vor, auf dem Vorplatz des Bundeskanzleramtes ein Friedhofsfeld für die toten Flüchtlinge einzurichten.

Am 20.6. fand unter reger Beteiligung der Bevölkerung die Demonstration "Europa.Anders.Machen." statt. Unsere Stiftung bestückte einen Infostand mit Informationen über die Stiftung und verteilte auf der Demonstration auch Material und führte viele interessante Gespräche. Die taz berichtet hier.