Studierende, die im Grundstudium bereits erste Veranstaltungen zu Menschenrechtsthemen besucht haben und an einer Vertiefung interessiert sind, können ein Masterstudium anschließen.  Studiengänge der Menschenrechte bzw. Human Rights bieten menschenrechtliche Themen, politische Diskurse und rechtliche Rahmenbedingungen. 

Im Folgenden finden Sie einige nationale und internationale Studiengänge zum Thema. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die Reihenfolge stellt keine Wertung dar. Individuelle Schwerpunktsetzungen innerhalb der Studiengänge sind möglich.

 

Claudia Mahler vom Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) widmet sich mit einem aktuellen Beitrag dem Stand der Ratifikation des Fakultativprotokolls zum UN-Sozialpakt in Deutschland. Sie wirft der deutschen Regierung doppelte Standards in Sachen Menschenrechte und eine widersprüchliche Haltung zu den sozialen Menschenrechten vor. Die Autorin schreibt:

"Seit dem 24. September 2009 liegt das Fakultativprotokoll zum UN-Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) bei den Vereinten Nationen zur Unterzeichnung aus. Das Fakultativprotokoll regelt Verfahren, mit denen die Einhaltung der Rechte des UN-Sozialpaktes überprüft werden kann. Obwohl die deutsche Regierung sich international für die Entstehung des Protokolls engagierte, hat sie es in den letzten sechs Jahren weder unterzeichnet noch ratifiziert. Diese Tatsache verwundert die internationale Staatengemeinschaft, da sie aufgrund der deutschen Vorreiterrolle eine zügige Ratifikation erwartet hatte."

In ihrem Beitrag „Das Fakultativprotokoll zum UN-Sozialpakt endlich annehmen“ in der Schriftenreihe aktuell des DIMR schreibt Frau Mahler über die die Entstehungsgeschichte des Fakultativprotokolls und skizziert seine zentralen Inhalte. Sie zeigt auf, dass sich Deutschland mit der Ratifikation des Protokolls nicht zur Einhaltung neuer Menschenrechte verpflichtet, da im Protokoll lediglich Verfahren beschrieben werden, mit denen die Einhaltung der Rechte des UN-Sozialpakts überprüft werden kann. Diese Rechte gelten in Deutschland bereits seit 1976. Das aktuell schließt mit der Empfehlung an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag, das Fakultativprotokoll endlich zu ratifizieren und somit das deutsche Engagement zur Stärkung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte unter Beweis zu stellen.

Hier möchten wir ein paar interessante Informationen und Links zum Thema Migration und Flucht mit Ihnen teilen. Die Eberhard-Schultz-Stiftung unterstützt Flüchtlingsinitiativen und -projekte politisch und auch finanziell.

Unsere eigene Position zur "Flüchtlingskrise" entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung zum Tag des Flüchtlings am 02.10.2015 im Rahmen der interkulturellen Woche.

Die Spiegel-Online Redaktion hat im Oktober 2015 dem Thema ein großes FAQ gewidmet. Vorurteile werden hier auf den Prüfstand gestellt und Informationen im Kurzformat aufbereitet.
Hier finden sie die Fragen und Antworten unter dem Titel "Fakten zur Flüchtlingskrise - endlich verständlich".

Der Flüchtlingsrat Berlin hält die Öffentlichkeit ebenso auf dem Laufenden. Er ist Beratungsstelle, Selbsthilfegruppe und Interessenvertretung für Geflüchtete in einem. Statten Sie der Homepage des Flüchtlingsrats Berlin einen Besuch ab.

PRO ASYL hat als Reaktion auf die von der Bundesregierung geplante Änderung des Asylrechts im September 2015 eine Pressemitteilung verfasst, die den Versuch der Regierung als "Rollback im Asyl- und Aufenthaltsrecht" verurteilt.

Passend zu einem unserer Fokusthemen "Recht auf gesundheitliche Versorgung" haben Wissenschaftler*innen der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften eine Kurz-Stellungnahme über die geundheitliche Versorgung von Geflüchteten und Asylsuchenden verfasst. Darin geben sie einen Überblick über die prerkäre Lage dieser Menschen und weisen auf konkrete Handlungsempfehlungen hin, die es der Bundesregierung und dem deutschen Gesundheitswesen möglich machen soll, die Herausforderungen zu bewältigen. Wir möchten hiermit ausdrücklich unsere Unterstützung für die Befunde dieser Stellungnahme zum Ausdruck bringen.