In diesem von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Sachverständigengutachten von 2005 geht Dr. Norman Paech der Frage nach, inwiefern die durch so viele internationale Konventionen und Pakte verankerten (soziale) Menschenrechte im internationalen Handelskontext umgesetzt werden.

Ein Auszug aus der Einleitung:

"Menschenrechte, vor allem die ökonomischen, sozialen und kulturellen, stellen sich auf jeden Fall nicht mit der gleichen Naturwüchsigkeit und Unvermeidlichkeit ein, wie die Globalisierung der Ökonomie. Beide sind nicht in ihrem Fortschritt derart aneinander gekoppelt, dass die Dynamik der Globalisierung die Verbreitung der Menschenrechte mit sich zieht. Eher im Gegenteil: Nahrung, Gesundheit, Wohnung, Bildung und Arbeit für alle Menschen gehören im Zuge der technologischen Revolution und Rationalisierung der Arbeitsplätze nicht zu den unverzichtbaren Voraussetzungen der Akkumulation und Gewinnkalkulation."