Das von der Stiftung geförderte Radioprojekt Precaradio von Radio Z berichtet über prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland und Europa. Von 01.10.2017 bis 31.03.2018 produziert und sendet das Redaktionsteam monatlich eine 30-minütige Sendung bei CM Radio Z. Zu Wort kommen Betroffene, Aktivist*innen, Vertreter*innen von Gewerkschaften, Basisinitiativen, sozialen Bewegungen und Expert*innen: Wie gelingt es trotz prekärer Arbeitsbedingungen zu überleben und Selbstausbeutung zu vermeiden? Welche Strategien gibt es, Prekarisierung zu begegnen? Wie kann man sich wirkungsvoll und solidarisch gegen Angriffe von Oben wehren? Welche Vernetzungsansätze gibt es? Im Frühjahr blickt das Precaradio auf die aktuelle Diskussion und will dabei gleichzeitig mit der Veranstaltung zum Engagement gegen prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse motivieren.

Radio Z ist in Nürnberg über die Kabelfrequenz 94,90 zu erreichen. Sendungen können zudem auch auf der Internetseite von Radio Z im Nachhinein angehört werden.

Die Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte fördert die Berichterstattung von den Münchener Tagen der Menschenrechte durch das Radio LORA München. Das Radio LORA München ist ein seit 1993 existierendes politisches, aber unabhängiges und nicht kommerzielles, alternatives Bürgerradio für München und Umgebung mit den Sendungsschwerpunkten Soziales, Lokales, Ökologie, Eine Welt und multikulturelles Miteinander. Der Sender ist Montag bis Donnerstag 17-24 Uhr und Freitag von 16-21 Uhr auf UKW 92.4 MHz, im Münchener Kabelnetz auf 96.75 MHz, auf DAB+ und im Livestream zu hören.

Geplant ist eine einstündige einführende Sendung zur Vorberichterstattung, eine zweistündige Liveschaltung von der zentralen Veranstaltung und die Dokumentation zweier einzelner Veranstaltungen mit Bezug zu sozialen Menschenrechten.

Näheres zu den Münchener Tagen der Menschenrechte, welche vom 01. bis zum 10. Dezember 2017 in München stattfinden, findet sich hier.

Die Stiftung freut sich erneut den Verein mob e.V., der sich für die Verbesserung der Lebensumstände von gesellschaftlich Benachteiligten v.a. Obdachlosen und von Obdachlosigkeit bedrohte Personen einsetzt, zu unterstützen. Im Rahmen der Aktion „sleep out berlin“ am 15. September 2017 in Berlin, bei der Prominente, Politiker*innen und engagierte Bürger*innen eine Nacht im Freien schlafen, um auf die Not Tausender Obdachloser in Berlin aufmerksam zu machen, soll zeitgleich eine Sonderausgabe der Straßenzeitung strassenfeger erscheinen. Die Sonderausgabe mit dem Titel „Unsichtbar - Obdachlos in Berlin“ wird sich mit Themen der Obdachlosigkeit beschäftigen und hauptsächlich Betroffene zu Wort kommen lassen. Ziel ist es damit den Blick für obdachlose und wohnungslose Personen zu weiten. Die Stiftung wird die Ausgabe mit 1 500,00 Euro fördern und sich zudem auch personell am „sleep out berlin“ beteiligen.

Weitere Informationen zu der Aktion „sleep out berlin“ finden Sie hier.

Sleep Out Berlin