Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.), der Dachverband der Behandlungszentren für Flüchtlinge Logo BAfF e.V.und Folteropfer,  hat ein Projekt zur Inklusion traumatisierter Flüchtlinge gestartet, das die Eberhard-Schultz-Stiftung mit 3000 Euro finanziell unterstützt. Der BAfF e.V. setzt sich dafür ein, dass das soziale Menschenrecht auf Gesundheit einschließlich der notwendigen psychosozialen Begleitung und Behandlung unabhängig vom Aufenthaltsstatus durchgesetzt wird. Geflüchtete können in Deutschland nicht einfach zum Arzt gehen: gesundheitliche Versorgung erfolgt sehr restriktiv über das Asylbewerberleistungsgesetz. Die Behördenpraxis hier ist erniedrigend und verstößt gegen geltende Menschenrechtskonventionen. Doch obwohl die Asylgesetzgebung aktuell überarbeitet wird und Flüchtlingsschutzverbände darauf drängen, diesen unhaltbaren Zustand zu verändern, weigert sich die Bundesregierung noch immer, das Problem anzugehen. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit für die Umsetzung des Menschenrechts auf Gesundheit zu sensibilisieren und Strukturen auszubauen, die Geflüchteten ermöglichen, die Behandlung wahrzunehmen, die sie brauchen.

Unsere Stiftung unterstützt den Menschenrechtsverein ATME e.V., der sich für die Rechte transsexueller Menschen einsetzt und u.a. die UN-Sessions zur Gleichstellung von Frauen (CEDAW), dem UN-Sozialpakt und UPR mit Menschenrechtsberichten und Oral Statements begleitet hat. Mit unserer finanziellen Hilfe von 2700 Euro wird im Januar ein Workshop durchgeführt, der das Ziel hat eine Alternative zu der bisherigen medizinischen Behandlung transsexueller Menschen (Die immer noch auf dem 70er-Jahre-Konzept der "Gender Dysphorie" basiert und bis heute Menschenrechtsverletzungen zur Folge hat) zu entwickeln und eine Grundsatzerklärung zu veröffentlichen.

Pressemitteilung und Spendenaufruf Stille Straße 10

Der von uns mit dem Sozialen Menschenrechtspreis 2013 geehrte Förderverein Stille Straße hat eine Pressemitteilung herausgegeben anläßlich der Ablehnung ihres Förderantrags durch die Deutsche Klassenlotterie:

Die Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. haben mit großer Enttäuschung die ablehnende Entscheidung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin zum Antrag der Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V. zur Kenntnis genommen.
Beantragt war die Förderung der Umbaukosten für die Begegnungsstätte Stille Straße 10.
Diese Zuwendung sei nach Aussage der Stiftung nicht als prioritär eingestuft.
Die Ungewissheit über die weitere Existenz der Begegnungsstätte bleibt seit der 112-tägigen Besetzung des Hauses im Jahr 2012 nun weiter bestehen.

Die vollständige Pressemitteilung mit Spendenaufruf lesen Sie hier.