Am 1. DezembMall of Shameer erhielten die rumänischen Bauarbeiter während ihrer täglichen Kundgebung Besuch auf dem Potsdamer Platz, wo sie dem eiskalten Wetter trotzend auf die prekären Arbeitsbedingungen beim Bau der Mall of Berlin aufmerksam machen und den ihnen zustehenden Lohn einfordern wollen, Eberhard Schultz, der Vorsitzende der Stiftung und Azize Tank, Vorstandsmitglied und Mitglied des Bundestages und Sprecherin für Soziale Menschenrechte der Fraktion Die Linke, sicherten Ihnen Unterstützung zu und überreichten den Arbeitern einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Wir rufen zur breiten Unterstützung der Arbeiter auf und bitten um Spenden mit dem Stichwort "Mall of Shame" auf das Konto der Stiftung. Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier.

Im gleichen Fall haben wir gemeinsam mit dem DGB Beratungsbüro für entsandte Beschäftige einen weiteren Arbeiter der Mall finanziell unterstützt. Die Pressemitteilung dazu lesen Sie hier.

Das Neue Deutschland berichtete am 12.12.14 zusammenfassend über den Fall und unsere Unterstützung.

Unsere Stiftung unterstützt den Menschenrechtsverein ATME e.V., der sich für die Rechte transsexueller Menschen einsetzt und u.a. die UN-Sessions zur Gleichstellung von Frauen (CEDAW), dem UN-Sozialpakt und UPR mit Menschenrechtsberichten und Oral Statements begleitet hat. Mit unserer finanziellen Hilfe von 2700 Euro wird im Januar ein Workshop durchgeführt, der das Ziel hat eine Alternative zu der bisherigen medizinischen Behandlung transsexueller Menschen (Die immer noch auf dem 70er-Jahre-Konzept der "Gender Dysphorie" basiert und bis heute Menschenrechtsverletzungen zur Folge hat) zu entwickeln und eine Grundsatzerklärung zu veröffentlichen.

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.), der Dachverband der Behandlungszentren für Flüchtlinge Logo BAfF e.V.und Folteropfer,  hat ein Projekt zur Inklusion traumatisierter Flüchtlinge gestartet, das die Eberhard-Schultz-Stiftung mit 3000 Euro finanziell unterstützt. Der BAfF e.V. setzt sich dafür ein, dass das soziale Menschenrecht auf Gesundheit einschließlich der notwendigen psychosozialen Begleitung und Behandlung unabhängig vom Aufenthaltsstatus durchgesetzt wird. Geflüchtete können in Deutschland nicht einfach zum Arzt gehen: gesundheitliche Versorgung erfolgt sehr restriktiv über das Asylbewerberleistungsgesetz. Die Behördenpraxis hier ist erniedrigend und verstößt gegen geltende Menschenrechtskonventionen. Doch obwohl die Asylgesetzgebung aktuell überarbeitet wird und Flüchtlingsschutzverbände darauf drängen, diesen unhaltbaren Zustand zu verändern, weigert sich die Bundesregierung noch immer, das Problem anzugehen. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit für die Umsetzung des Menschenrechts auf Gesundheit zu sensibilisieren und Strukturen auszubauen, die Geflüchteten ermöglichen, die Behandlung wahrzunehmen, die sie brauchen.