Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.), der Dachverband der Behandlungszentren für Flüchtlinge Logo BAfF e.V.und Folteropfer,  hat ein Projekt zur Inklusion traumatisierter Flüchtlinge gestartet, das die Eberhard-Schultz-Stiftung mit 3000 Euro finanziell unterstützt. Der BAfF e.V. setzt sich dafür ein, dass das soziale Menschenrecht auf Gesundheit einschließlich der notwendigen psychosozialen Begleitung und Behandlung unabhängig vom Aufenthaltsstatus durchgesetzt wird. Geflüchtete können in Deutschland nicht einfach zum Arzt gehen: gesundheitliche Versorgung erfolgt sehr restriktiv über das Asylbewerberleistungsgesetz. Die Behördenpraxis hier ist erniedrigend und verstößt gegen geltende Menschenrechtskonventionen. Doch obwohl die Asylgesetzgebung aktuell überarbeitet wird und Flüchtlingsschutzverbände darauf drängen, diesen unhaltbaren Zustand zu verändern, weigert sich die Bundesregierung noch immer, das Problem anzugehen. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit für die Umsetzung des Menschenrechts auf Gesundheit zu sensibilisieren und Strukturen auszubauen, die Geflüchteten ermöglichen, die Behandlung wahrzunehmen, die sie brauchen.