Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.), der Dachverband der Behandlungszentren für Flüchtlinge Logo BAfF e.V.und Folteropfer,  hat ein Projekt zur Inklusion traumatisierter Flüchtlinge gestartet, das die Eberhard-Schultz-Stiftung mit 3000 Euro finanziell unterstützt. Der BAfF e.V. setzt sich dafür ein, dass das soziale Menschenrecht auf Gesundheit einschließlich der notwendigen psychosozialen Begleitung und Behandlung unabhängig vom Aufenthaltsstatus durchgesetzt wird. Geflüchtete können in Deutschland nicht einfach zum Arzt gehen: gesundheitliche Versorgung erfolgt sehr restriktiv über das Asylbewerberleistungsgesetz. Die Behördenpraxis hier ist erniedrigend und verstößt gegen geltende Menschenrechtskonventionen. Doch obwohl die Asylgesetzgebung aktuell überarbeitet wird und Flüchtlingsschutzverbände darauf drängen, diesen unhaltbaren Zustand zu verändern, weigert sich die Bundesregierung noch immer, das Problem anzugehen. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit für die Umsetzung des Menschenrechts auf Gesundheit zu sensibilisieren und Strukturen auszubauen, die Geflüchteten ermöglichen, die Behandlung wahrzunehmen, die sie brauchen.

Die Eberhard-Schultz-Stiftung hat die Förderung von zwei weiteren Projekten beschlossen:

das 2. Netzwerktreffen des ISD e.V. Weitere Informationen finden Sie auf isdonline.de.

die Ausstellung "Utopie und Widerspenstigkeit": Das Land kommt in die Stadt...und die Ausstellung „40 Jahre Longo maï – Utopie der Widerspenstigen“ kommt nach Berlin!
Von den Schafen, bis zur Wollverarbeitung in der eigenen Spinnerei, vom freien Radio Zinzine, über landwirtschaftliche Arbeit, zum politischen Engagement und dem 'Leben in der Gruppe', bietet die Ausstellung einen guten Einblick in dieses seit 40 Jahren gelebte Experiment.
Während der Ausstellungszeit finden zahlreiche spannende Veranstaltungen in den Ausstellungsräumen im Freien Museum in der Bülowstr. 90 in Schöneberg statt. Das Programm finden Sie hier.

Pressemitteilung und Spendenaufruf Stille Straße 10

Der von uns mit dem Sozialen Menschenrechtspreis 2013 geehrte Förderverein Stille Straße hat eine Pressemitteilung herausgegeben anläßlich der Ablehnung ihres Förderantrags durch die Deutsche Klassenlotterie:

Die Mitglieder des Fördervereins Stille Straße 10 e.V. haben mit großer Enttäuschung die ablehnende Entscheidung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin zum Antrag der Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V. zur Kenntnis genommen.
Beantragt war die Förderung der Umbaukosten für die Begegnungsstätte Stille Straße 10.
Diese Zuwendung sei nach Aussage der Stiftung nicht als prioritär eingestuft.
Die Ungewissheit über die weitere Existenz der Begegnungsstätte bleibt seit der 112-tägigen Besetzung des Hauses im Jahr 2012 nun weiter bestehen.

Die vollständige Pressemitteilung mit Spendenaufruf lesen Sie hier.