Wir fördern Projekte, die der gleichberechtigten Partizipation aller Bürger_innen an jeglichen Bereichen gesellschaftlichen Lebens dienen:

c Stephanie  Hofschlaeger_pixelio.de

Willkommensbroschüre für unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Die Stiftung fördert die Übersetzung einer 50-Seitigen „Willkommensbroschüre“ des „Bundesfachverbands unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge (BumF)“ mit 2604 Euro. Die Willkommensbroschüre hilft unbegleiteten minderjährigen Kindern und Jugendlichen auf der Flucht, sich bei ihrer Ankunft in Deutschland zu orientieren, klärt sie umfassend über ihre Rechte und Möglichkeiten auf und informiert über das Leben in Deutschland. Damit leistet BumF einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe minderjähriger Geflüchtete und stärkt die Rechte der Kinder. Die Broschüre ist bisher in Englisch, Französisch und Deutsch erschienen. Eine Übersicht und einen Link zum kostenlosen Download finden Sie hier.


Vielfältiges Menschenbild gUG

Das Inklusionsprojekt Vielfältiges Menschenbild gUG (VMB) in Berlin-Schöneberg bietet seit Januar 2014 soziale Dienstleistungen im Bereich der ambulanten Hilfen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen an. Dem Leitbild folgend, dass jeder Mensch vielfältige Ausprägungen hat und dass jede Ausprägung seine Daseinsberichtigung hat, hilft VMB Menschen mit mehreren Behinderungen ein selbstbestimmtes und emanzipiertes Leben zu führen. VMB bietet soziale Dienstleistung unabhängig von Weltanschauung, Religion, Nationalität und Kultur an und trägt damit zu einer inklusiven und gerechten Gesellschaft bei. VMB hilft Menschen mit Behinderungen nicht nur bei der Bewältigung des Alltags, sondern unterstützt sie bei ihrer individuellen Lebensgestaltung durch kulturelle Teilhabe beispielsweise in Kreativ- und Kochgruppen. VMB erhielt auf der Jahresveranstaltung 2017 den Sonderpreis der Eberhard-Schultz-Stiftung.


KULTURISTENHOCH2

Seit 2015 ermöglicht das Hamburger Projekt KULTURISTENHOCH2 Senior*innen in wirtschaftlich prekären Verhältnissen kulturelle Teilhabe durch kostenlose Besuche von Konzerten, Lesungen, Tanz und Schauspiel. Das Projekt wurde mit dem Menschrechtspreis 2017 ausgezeichnet. Oberstufenschüler*innen von sechs Hamburger Schulen begleiten die Senior*innen ehrenamtlich. KULTURISTENHOCH2 regen Begegnungen zwischen den Generationen in gemeinsamen Stadtteilen an und nutzen die Kraft von Kunst und Kultur als Mittler. Die Jugendlichen bereiten sich in schultinternen Workshops und externen Trainings vor und werden mit den Senior*innen vertraut gemacht. Die Senior*innen erhalten zwei Freikarten für eine kulturelle Veranstaltung ihrer Wahl, zu denen sie die Jugendlichen einladen können.


ConAction Conferenc von JOLIBA - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V.

JOLIBA - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1997 gegründet wurde, um Projekte, die das interkulturelle Zusammenleben und das gegenseitige Verständnis von Menschen fördern, umzusetzen. Vor dem Hintergrund immer problematischer werdenden Verhältnissen für Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen organisierte JOLIBA e.V. die ConAction Conference zur Verbesserung der humanitären Situation an den europäischen Außengrenzen. Die Konferenz diente dazu gut 2.00 Teilnehmer*innen aus der internationalen humanitären Hilfe, deutschen Organisationen sowie deutscher und europäischer Politik zu versammeln. Dabei hatten vor allem Helfer*innen und Organisationen, die vor Ort tätig sind, die Möglichkeit, gehört zu werden. Ein weiteres Ziel war die Koordinierung der Helfer*innen und Organisationen, um einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Lösungsstrategie für würdige Bedingungen für Geflüchtete in Europa zu leisten. Die Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation förderte die Konferenz mit 3.000 Euro.

Die Konferenz fand vom 2. - 4. Oktober 2017 in Berlin statt. Die Zusammenfassung der Workshops auf Englisch finden Sie hier.


CrossMusik - Interkultureller Austausch für sozial benachteiligte Jugendliche

CrossMusik richtet sich explizit an sozial benachteiligte Jugendliche auch mit Einwanderungsgeschichte. Demokratie und Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben gestalten sich gerade für diese jungen Menschen oft schwierig. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht die Frage, was genau Demokratie und Vielfalt für junge, sozial benachteiligte Menschen bedeutet und welche Ausdrucksformen sie nutzen können, um demokratische Ideen zu formulieren. Nachdem wir bereits im Jahr 2014 einen Jugendaustausch mit insgesamt 30 Jugendlichen aus der Türkei, Israel und Deutschland gefördert haben, möchten wir das Projekt dieses Jahr erneut mit einer Summe von 3.200 Euro fördern. Diesmal geht es um eine Reise nach Israel mit einer Gruppe von Jugendlichen, die dieses Jahr bereits Kontakte zu kurdisch-jüdischen Musikern in Jerusalem geknüpft und gemeinsam mit ihnen musiziert haben. Durch den Austausch dieser Erfahrungen war es möglich, von der individuellen Ebene zu abstrahieren und Strukturen der Diskriminierung sichtbar zu machen. Ziel der anstehenden Reise ist es mit einem Teil dieser Gruppe und den Musikern in Israel 1-3 Musiktitel aufzunehmen.


Internationale Konferenz in Kuba „Mit allen und für das Wohl von allen”

Unsere Stiftung fördert im Januar 2016 die Durchführung der Internationalen Konferenz „Mit allen und für das Wohl von allen“ in Havanna, Kuba. Sie wird zu Ehren José Martís, Kämpfer für die Beseitigung von Armut und die Förderung von Bildung und Kultur, an seinem 160. Geburtstag ausgerichtet. Ziel der Konferenz ist der Austausch zwischen Persönlichkeiten aus dem akademischen, wissenschaftlichen, künstlerischen und politischen Bereich und aus sozialen und religiösen Bewegungen, welche die Sorgen angesichts der Verschärfung der globalen Krise miteinander teilen. Neben Armutsbekämpfung und Bildungsförderung stehen auch globale Themen wie Migration und kultureller Dialog und der Kampf gegen alle Formen der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Ethnie, des Glaubens, des Alters und der sozialen Stellung. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO und wird von uns mit 1000 Euro unterstützt.


Demonstration: Europa.Anders.Machen

Unter dem Motto “Europa.Anders.Machen” demonstrierten am 20. Juni 2015 ca. 10.000 Menschen in Berlin-Kreuzberg gegen die herrschende Europäische Krisenpolitik. Die zwei Hauptkritikpunkte der Demonstranten waren Kürzungsprogramme für Griechenland und die Abschottung der Europäischen Union gegen Flüchtlinge. Wir haben das Aktionsbündnis bestehend aus Attac, Teilen der Gewerkschaften, sozialen Bewegungen, Jugend- und Studierendenverbänden, der Partei Die Linke, dem Blockupy-Bündnis, Flüchtlingsorganisationen sowie antirassistischen und weiteren linken Gruppen mit 500 Euro unterstützt.


Aktion „5 Vor 12“ zum internationalen Tag gegen Rassismus

Die Aktion „5 vor 12“, im Rahmen derer zum Internationalen Tag gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März landesweit vielfältige, dezentrale Aktionen stattfinden, wird von unserer Stiftung unterstützt und finanziell mit 600 Euro in den Jahren 2014/15 gefördert. Ziel der Aktion ist die Bekämpfung von Rassismus und Rechtspopulismus in Deutschland.


Kampagne Ticketteilen

Die Kampagne Ticketteilen wird von unserer Stiftung im Jahr 2014 mit einer Summe von 500 Euro gefördert. Dabei geht es um Solidarität im Alltag mit all Jenen, die sich aufgrund ihrer sozialen Situation kein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel leisten können und damit nicht nur in ihrer Mobilität sondern auch in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe erheblich eingeschränkt sind.


Netzwerktreffen und Projekt der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD)

Unsere Stiftung unterstützt die Europäischen Netzwerktreffen und das Projekt der ISD mit insgesamt 7100 Euro in den Jahren 2013 und 2014. Anliegen der Initiative ist es, Anti-Schwarzen Rassismus in Europa effektiv zu bekämpfen, Schwarze Menschen zu empowern sich als mündige, gleichberechtigte Personen in die Gestaltung von politischen Prozessen einzubringen und ihnen dafür Policy-Tools zugänglich zu machen.


Netzwerk „Inclusion Leaders“

Das von der Integrationsbeauftragten des Bezirks Tempelhof-Schöneberg initiierte Projekt „Inclusion Leaders“ wird von der Stiftung im Jahr 2013 mit 4000 Euro gefördert. Es soll junge People of Color und Schwarze zwischen 19 und 27 Jahren ermutigen, sich als inclusion leaders gegen Rassismus einzusetzen und sich aktiv zu vernetzen. Ziel ist die gleichberechtigte Partizipation junger Menschen in Deutschland unabhängig von ihrer Hautfarbe.