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Der Mietenwahnsinn wird immer schlimmer. Nach wie vor werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt und zwangsgeräumt. Kiezläden, Gewerbe und Nachbarschaften werden zerstört. Menschen erfrieren während Häuser leer stehen. Doch das letzte Jahr stand auch im Zeichen zahlreicher Proteste und Aktionen, die uns Mut machen. Unsere Stiftung hat aktuell einen Aufruf verfasst, der an die gemeinsame Verwirklichung des sozialen Menschenrechts auf Wohnen appelliert. Es haben sich auch schon zahlreiche Erstunterzeichner*innen gefunden:

Internationale Liga für Menschenrechte, Humanistische Union, attac Berlin, Rouzbeh Taheri (Kampagne Deutsche Wohnen & Co enteignen), Mieterprotest Kosmosviertel, Stille Straße e.V., Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V., Gregor Gysi (MdB Die Linke), Katalin Gennburg (MdA Die Linke), Reiner Braun (Präsident International Peace Bureau), Dr. Werner Rügemer (Autor und Philosoph), Prof. em. Dr. Fanny-Michaela Raisin (ehem. Vorstand ILMR), Monika Bergen (Vorstandsmitglied Flüchtlingsrat Berlin e.V.), Gabriele Kutt (Rechtsanwältin), Mara Fischer (Aktivistin für Wohnungslose), Robert Trettin (Stellv. Sprecher NAK), Tobias Baur (Vorstandsmitglied der Humanistischen Union), Doro Zinke, Cem Dalaman, Prof. em. Dr. Heinrich Fink (ehem. Rektor der Humboldt Universität zu Berlin), Jean Ziegler (Vize Präsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates), Hannes Lämmler (Europäisches BürgerInnen Forum - Forum Civique européen)

Mietenwahnsinn-Demo am 6.4.

Das soziale Menschenrecht auf angemessene Wohnungen zu erschwinglichen Preisen für Alle ist im UN-Sozialpakt von 1966 völkerrechtlich verbindlich geregelt und müsste längst auch in Deutschland verwirklicht werden. Der Aufruf zur gemeinsamen Verwirklichung des sozialen Menschenrechts auf Wohnen fußt auf zum einen auf den Internationaler Pakt:

Artikel 11 UN-Sozialpakt:

Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard für sich und seine Familie an, einschließlich ausreichender Ernährung, Bekleidung und Unterbringung, sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen. Die Vertragsstaaten unternehmen geeignete Schritte, um die Verwirklichung dieses Rechts zu gewährleisten, und erkennen zu diesem Zweck die entscheidende Bedeutung einer internationalen, auf freier Zustimmung beruhenden Zusammenarbeit an.

Sowie auf den Artikel 28 der Berliner Landesverfassung:

„Jeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum. Das Land fördert die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, sowie die Bildung von Wohnungseigentum.“

Die Problematik der Verdrängung und die soziale Spaltung wird weiter vorangetrieben. Wir von unserer Stiftung möchten durch den Aufruf ein Fundament anbieten Artikel 28 der Berliner Landesverfassung ernst zu nehmen und diesen zu verwirklichen. Auch die Umsetzung des sozialen Menschenrechts auf Wohnraum für Alle. Auf dem juristischen Fundament aufbauend erheben wir die Forderung an Politik und Verwaltung sich für die Umsetzung des sozialen Menschenrechts auf eine angemessene Wohnung zu erschwinglichen Preisen für Alle einzusetzen. Gemeinsam können wir damit dazu beitragen, den Mietenwahnsinn zu stoppen. Dafür setzt sich unsere Stiftung auf allen gesellschaftlichen Ebenen ein.

Den Aufruf als pdf finden Sie hier.