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Pressemitteilung von SOS Mediterranee
Berlin, den 21. Oktober 2019


Am 18. Oktober, nur zwei Tage nachdem das Rettungsschiff Ocean Viking in Italien 176 gerettete Menschen an Land gebracht hat, haben die Hilfsorganisationen SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen (MSF) erneut 104 Personen aus einem Schlauchboot gerettet. Es war 50 Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot geraten. Unter den geretteten Menschen befinden sich zwei schwangere Frauen und 41 Minderjährige, 76% von ihnen sind unbegleitet. Das Rettungsteam von SOS MEDITERRANEE hatte das Boot mit einem Fernglas gesichtet und umgehend die Evakuierung der Menschen von dem seeuntüchtigen Schlauchboot eingeleitet.

In den letzten zwei Tagen haben die Teams der Ocean Viking den Augenzeugenberichten der Überlebenden zugehört. Diese sind erschreckende Zeugnisse der Gewalt und der Misshandlungen denen Migrant*innen und Flüchtende in Libyen ausgesetzt sind. Ein 20-jähriger Mann von der Elfenbeinküste erzählte dem SOS MEDITERRANEE-Team an Bord, dass er in dem libyschen Privatgefängnis Bani Walid mitansehen musste, wie Wächter einen seiner Freunde mit Benzin übergossen und ihn anschließend anzündeten. Sein Freund sei zwei Tage später, nachdem er keine medizinische Versorgung erhalten hatte, an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie auf der Webseite von SOS Mediterranee.