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Veranstalter und Beteiligte wehren sich gegen die Berichterstattung von BZ und Bild über eine angebliche »Judenhasser– Konferenz« – Der konstruierte Antisemitismus – Vorwurf wird notfalls gerichtlich geklärt.

Die am Samstag, den 07. Dezember 2019 vom palästinensischen Return Center (PRC), der palästinensischen Gemeinschaft Deutschlands (PGD), vom Verband der palästinensischen und arabischen Vereine in Berlin und Palestinians In Europe Conference durchgeführte Konferenz fand aus Anlass des 70. Jahrestages der Gründung der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) statt.

Sie stand nicht nur unter diesem Motto – die Bedeutung dieser wichtigen Einrichtung für Millionen aus ihrer Heimat vertriebe Palästinenser*innen wurde in zwei Dutzend Beiträgen von Expertinnen und Experten, Politikern und Rechtsanwälten aus verschiedenen europäischen Ländern aus politischer, völkerrechtlicher und sozialer Sicht dargestellt. Dabei wurde auch die Politik der israelischen Regierung und der US-Administration kritisiert, die mit vorgeschobenen Argumenten versuchen, die Arbeit der von der UNO seit Jahrzehnten organisierten, finanzierten und unterstützten Organisation UNRWA zu sabotieren. Diese Kritik stützt sich unter anderem auf Untersuchungen der UN vor Ort in Palästina und Israel, so des früheren speziellen UN-Berichterstatters Richard Falk.

Über diese Informationen erfahren die Leser von BZ und Bild nichts. Statt über die Reden und ausführlichen Beiträge zu berichten, wird gegen die Veranstalter*innen und Redner*innen als »Antisemiten« gehetzt und über die Beiträge als antisemitisch hergezogen – ohne dies mit einem einzigen Zitat aus den Beiträgen belegen zu können. Vielmehr wird versucht, diese Hetze mit angeblichen Kontakten der Organisator*innen zur Hamas zu begründen, ja es wird behauptet diese Konferenz sei eine der jährlichen Veranstaltungen von Hamasunterstützern in Europa.

Diese fadenscheinige Konstruktion erinnert an die aus der McCarthy-Ära, der Hochzeit des Antikommunismus der 1950er Jahre in den USA, zur Blüte gekommene sogenannte Kontaktschuld.
Eine solche Kritik an der Politik der israelischen Regierung als »Judenhass« und antisemitisch zu bezeichnen ist nicht nur absurd, sondern auch ein schwerer Affront gegenüber allen Jüdinnen und Juden, die sich mit einer ähnlichen Kritik konfrontiert sehen, weil sie sich im In- und Ausland für die Versöhnung von Jüd*innen und Palästinenser*innen einsetzen.

Die Veranstalter und Beteiligten, das Palästinensische Return Center (PRC), die palästinensische Gemeinschaft Deutschlands (PGD), der Verband der palästinensischen und arabischen Vereine in Berlin und Palestinians In Europe Conference, werden sich diese Hetze nicht gefallen lassen.

Rechtliche Schritte gegen diese Verleumdungen und die Falschbehauptungen werden geprüft.

Der jüdische Autor und Verleger Abi Melzer und der  Menschenrechtsanwalt Eberhard Schultz verlangen von den betreffenden Journalisten und von der BZ und Bild die Rücknahme der Äußerungen und die Entfernung aus dem Internet. Sollte dies nicht geschehen, werden sie das gerichtlich klären lassen.

Berlin, den 11.12.2019
Für die Veranstalter:

Palestinians In Europe Conference.

Verband der palästinensischen und arabischen Vereine in Berlin.
Palästinensisches Return Center (PRC).
Palästinensische Gemeinschaft Deutschlands (PGD).

Der Autor und Verleger Abi Melzer

Der Menschenrechtsanwalt Eberhard Schultz