Botschaft zum Tag der Menschenrechte
Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2025
Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2025 wird deutlich, dass die Botschaft dieses Tages auch in Deutschland konsequent umgesetzt werden muss.
Unter dem Leitgedanken „Menschenrechte: das Fundament unseres täglichen Lebens“ betont der UN- Generalsekretär: „Die Menschenrechte – die bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen – sind unveräußerlich und unteilbar und bedingen einander. Doch in den letzten Jahren ist der zivilgesellschaftliche Raum geschrumpft. Schwere Rechtsverletzungen lassen eine grobe Missachtung der Rechte und eine herzlose Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leid erkennen. Gemeinsam sind wir stark genug, um diesen Ungerechtigkeiten die Stirn zu bieten, indem wir die Einrichtungen verteidigen, die die Menschenrechte zur gelebten Realität machen.“.
Die Vereinten Nationen spielen weltweit eine zentrale Rolle bei der Verwirklichung dieser grundlegenden Rechte. Ziel ist es, Menschenrechte nicht nur als abstrakte Prinzipien zu begreifen, sondern sie konkret im Alltag der Menschen wirksam werden zu lassen.
Zugleich macht er deutlich, dass diese Aufgabe nicht allein von internationalen Organisationen erfüllt werden kann:
„Wir können diese Arbeit jedoch nicht allein verrichten. Sie kann nur gelingen, wenn sich alle Menschen überall auf der Welt engagieren. Wenn wir diejenigen schützen, die diesen Schutz am meisten benötigen, wenn wir die Augen nicht verschließen, wenn wir uns für die Einrichtungen stark machen, die das auch für uns tun – dann bewahren wir die Menschenrechte.
Unsere Rechte sollten nie hinter Profit oder Macht zurückstehen. Setzen wir uns gemeinsam für sie ein – zugunsten der Würde und Freiheit aller.“
In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit für die Durchsetzung insbesondere auch der sozialen Menschenrechte im drittreichsten Staat dieser Erde, in dem die soziale Spaltung auch in der letzten Zeit weiter zugenommen hat.
Das gilt insbesondere auch für unseren Einsatz für wohnungslose Menschen und Obdachlose gemeinsam mit den Betroffenen, ihren Organisationen und zahlreichen Wissenschaftler innen und Politikerinnen.
In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit für die Durchsetzung der Menschenrechte – insbesondere der sozialen Menschenrechte – auch im drittreichsten Staat dieser Erde. Gerade hier hat sich die soziale Spaltung in den vergangenen Jahren weiter verschärft.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf dem Einsatz für wohnungslose und obdachlose Menschen. Gemeinsam mit den Betroffenen selbst, ihren Organisationen sowie zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen setzen wir uns dafür ein, dass das Recht auf Wohnen, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe verwirklicht wird. Denn Menschenrechte gelten für alle – ohne Ausnahme.




