Pressemitteilung: Fluchtursachen bekämpfen durch soziale Menschenrechte für alle weltweit und in Deutschland!

Pressemitteilung zum Tag des Flüchtlings am 02.10.2015 im Rahmen der interkulturellen Woche

Die Pressemitteilung als pdf-Dokument finden Sie hier.

Die Berichte von tausenden ertrunkenen Flüchtenden im Mittelmeer und das Foto des toten dreijährigen Jungen an einem türkischen Strand nahe Bodrum haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Überlagert werden sie von aktuellen Bildern der Flüchtenden, die versuchen Zäune und Stacheldraht zu überwinden. Dies hat das Gewissen vieler Menschen in den Wohlstandsmetropolen wachgerüttelt. Es ergibt sich die zwiespältige Situation von tausenden freiwilligen Helfer*innen einerseits und völlig überlasteten Behörden und Kontrollen an den deutschen Außengrenzen andererseits.

Weltweit sind mehrere Millionen Menschen auf der Flucht vor Elend und Armut, Kriegen und Krisen, Unterdrückung und Ausbeutung – so viele wie noch nie seit dem zweiten Weltkrieg. Nach Untersuchungen der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW), gehören zu den wesentlichen Ursachen die militärischen Interventionen der USA und ihrer Verbündeten u.a. im Irak und Libyen mit mehr als 1 Million Toten (vgl. auch J. Todenhöfer im FR-Interview).

Aufruf zur Unterstützung des Bündnisses „Europa.Anders.Machen.“

Gegen die anhaltende inhumane Flüchtlings- und Austeritätspolitik der Europäischen Union

Anlässlich des „Internationalen Tages des Flüchtlings“ rufen wir auf zur Demonstration des breiten Aktionsbündnisses „Europa.Anders.Machen.“ für ein solidarisches Europa am 20.6.2015 um 13.00 Uhr auf dem Oranienplatz in Berlin.

Die Kritik an der inhumanen Flüchtlingspolitik und der Protest dagegen werden lauter, immer mehr Initiativen entstehen unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen! Flucht ist kein Verbrechen!“ – das „Zentrum für politische Schönheit ließ am 16.6.2015 in einer spektakulären Aktion eine von Tausenden im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtenden aus Syrien auf einem muslimischen Friedhof in Berlin bestatten und schlägt vor, auf dem Vorplatz des Bundeskanzleramtes ein Friedhofsfeld für die toten Flüchtlinge einzurichten.

Pressemitteilung zur aktuellen Debatte um das andauernde Massensterben von Flüchtlingen in und um das Mittelmeer

Humanitäre Lösungen sehen anders aus!

Ein Flüchtling, der im Mittelmeer ertrinkt, wird ermordet“, stellt Eberhard Schultz fest, Vorsitzender unserer Stiftung in Anlehnung an das Zitat Jean Zieglers „Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet“.

Inzwischen sind es Tausende, die vor der Festung Europa elend ertrinken. Die neuen Horrorzahlen haben Medien und Politik wieder einmal, wie schon im Oktober 2013 zur Lampedusa-Tragödie, aufgeschreckt. „Wo aber bleiben die öffentlichen Trauer-bekundungen, die Organisierung von Massendemonstrationen mit allen Staatschefs und medienwirksamen Kampagnen?“ fragt Eberhard Schultz. Die einen fordern, „energischer gegen die Schlepper vorzugehen“, die anderen wollen die Mittel zur Seenotrettung um ein paar Millionen Euro aufstocken, das Grenzschutzsystem weiter ausbauen und die „Fluchtursachen vor Ort bekämpfen“ – eine Idee, die schon Innenminister Schily vor mehr als 10 Jahren lanciert hatte, nachdem in Deutschland der Zugang zum Asylrecht praktisch abgeschafft war.

Aktuelle Pressemitteilung zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2014

Die sozialen Menschenrechte auf Arbeit, Bildung, Gesundheit und Wohnung müssen endlich weltweit – und das heißt auch in Deutschland – als individuell und kollektiv einklagbare Rechte umgesetzt werden. Denn sie bilden die Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben. Mit der feierlichen Verlesung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von Eleanore Roosevelt am 10. Dezember 1948 vor den […]

Wortbruch! Die Flüchtlingspolitik des Senats verstößt gegen die Menschenwürde

Liga fordert die Einhaltung zumindest der Zusagen des Senats im “Einigungspapier O-Platz” Die Eberhard-Schultz-Stiftung unterstützt die aktuelle PM der Liga für Menschenrechte vom 2.9.2014 zu den aktuellen Auseinandersetzungen um die Flüchtlinge, denen jetzt die Abschiebung aus Berlin droht: Die Internationale Liga für Menschenrechte protestiert scharf gegen die unwürdigen Scheingefechte zwischen dem Innensenator Henkel (CDU) und […]

Unsere Stiftung unterstützt Aufruf der Theaterschaffenden und Pressemitteilung des RAV

Wir unterstützen die Pressemitteilung des RAV, der den Berliner Senat mahnt, seine Zusagen gegenüber den Flüchtlingen einzuhalten. Und wir möchten Sie auf einen ebenfalls von uns unterstützten offenen Brief aufmerksam machen, in dem sich TheatermacherInnen und Kulturschaffende aus ganz Deutschland an die Politik wenden und die Abgeordneten auf die empörenden Zustände der deutschen Flüchtlingspolitik aufmerksam […]

Aktuelle Pressemitteilung zu erneuten Protesten von Flüchtlingen auf dem Breitscheidplatz in Berlin

Seit einigen Wochen macht eine Flüchtlingsgruppe erst auf dem Alexanderplatz, nun auf dem Breitscheidplatz auf ihre Lage aufmerksam. Ihre Forderungen wurden mit Vertretern der Parteien Die Linke und Bündnis 90/Grüne sowie der evangelischen Kirche am 13. Mai 2014 vor Ort  diskutiert. Dazu Eberhard Schultz, Vorsitzender unserer Stiftung: „Die Stiftung unterstützt die Forderungen, die auf die […]

Notfonds der Stiftung hilft in einem weiteren Fall von Arbeitsausbeutung gemeinsam mit dem Projekt Faire Mobilität

Die Medien nannten sie eine „Skandalbaustelle“, die Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel, auf der 50 rumänische Bauarbeiter ohne Lohn und Geld für Lebensmittel für ihren Lohn demonstrierten. Die Beratungsstelle des Projektes Faire Mobilität half den Baurbeitern gemeinsam mit dem örtlichen DGB und vielen Einzelgewerkschaften, die eine Solidaritätsmahnwache organisierten und die Bauarbeiter mit finanzieller Unterstützung unserer Stiftung […]

Pressemitteilung aus Anlass der Demonstration „zum globalen Aktionstag für die Rechte von Migranten, Geflüchteten und Vertriebenen – die Proteste von Berlin nach Europa tragen!“

(am 18.12.2013 um 17.00 Uhr vom Roten Rathaus zum EU-Haus) Die berechtigten Forderungen des  Flüchtlingscamps  Oranienplatz müssen in Deutschland und der EU umgesetzt werden, um weitere „Lampedusa-Tragödien“ zu verhindern. Unsere Stiftung unterstützt die Aktivitäten der Flüchtlinge des Flüchtlingscamps Ora­nienplatz in Berlin zum internationalen Welt­tag der Wanderarbeiter und Flüchtlinge. Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung vom […]

Dringende Aufforderung an die neuen Bundestagsfraktionen und die Koalitionsverhandlungspartner

Das Zusatzprotokoll zum UN-Pakt für soziale Menschenrechte muss endlich ratifiziert werden! Mit Schreiben vom 15.11.2013 hat sich unsere Stiftung bei den Fraktionen des neu gewählten Bundestages und den Verhandlungspartnern in der Koalitionsverhandlung dafür eingesetzt, dass das Zusatzprotokoll zum UN Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte endlich verabschiedet und im Koalitionsvertrag verbindlich verankert wird. Hier […]